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Wohnen im Auetal wird schlechter … ohne zusätzliche Einnahmen der Gemeinde

So oder so ähnlich hätte die korrekte Überschrift in dem Artikel der Schaumburger Zeitung vom 18.12.2012 lauten müssen, denn dass, was CDU und WGA mit Ihrem Nein zum Ausdruck bringen, spiegelt genau das wieder und zeigt deutlich, was man in beiden Fraktionen unter Finanzverantwortung versteht.

Es ist in der Minderheit natürlich einfach, immer wieder neue Anträge für z.B. neue Bürgersteige in Rolfshagen, eine neue Straßenführung im Gewerbegebiet in Rehren oder eine Breitbandvermessung des Auetals an die Gemeinde und den Rat zu stellen. Aber: Für keinen der beispielhaft genannten Anträge gibt es irgendeinen Gegenfinanzierungsvorschlag von den Antragsstellern.
Wo bitte sollen denn die Finanzmittel herkommen?
Kindergartengebühren schon wieder erhöhen? Ohne uns! Friedhofsgebühren sind erst im letzten Jahr erhöht worden.
Steuererhöhung ohne Gegenleistung ist auch nicht erwünscht! Tarifsteigerungen, Energiekosten, Materialkosten, alles muss aufgefangen werden, will man nicht schon frühzeitig Eigenkapital aufzehren.

Eben weil wir in der SPD wissen, dass nur durch zusätzliche Einnahmen genau diese Maßnahmen zu finanzieren sind, beschäftigen wir uns kritisch mit jeder Möglichkeit – auch mit der einer Straßenreinigungsgebühr. Ob sie tatsächlich eingeführt wird, wird die finanzielle Entwicklung zeigen.
Alles andere wäre fahrlässig und nicht im Sinne der Auetaler Bürger!