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SPD schickt acht Neue in den Wahlkampf

Auetal (la). Nach der CDU und der WGA hat jetzt auch die SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im September benannt. Im Spiegelsaal der Alten Molkerei waren 22 SPD-Mitglieder zusammengekommen, um die Wahl der Kandidaten für den Gemeinderat vorzunehmen.

Der Vorsitzende der Auetaler SPD, Manfred Spenner, zeigte sich erfreut über die Mischung aus erfahrenen Ratskollegen und neuen, jungen Parteifreunden, die sich erstmals politisch engagieren wollen. Spenner selbst gehört zu den erfahrenen Politikern, die sich wieder dem Votum der Wähler stellen wollen. Für den 60-Jährigen, der seit 1980 der SPD angehört, soll es aber die letzte Wahlperiode werden.

Zu den alten, erfahrenen Politikern gehört auch Hans-Werner Gerber, der dem Gemeinderat seit 25 Jahren angehört und als Ortsvorsteher seit 20 Jahren in Borstel ein „Ohr“ für die Bürger hat.

Rolfshagens Ortsvorsteher Rüdiger Teich möchte nach seinen ersten fünf Jahren als Kommunalpolitiker gerne noch fünf Jahre „dranhängen“, genauso wie Imke McGinty aus Rehren, die an der politischen Arbeit im Rat und als Ortsvorsteherin viel Freude gefunden hat. Um einen Sitz im Rat bewerben sich auch der Wiersener Ortsvorsteher Heiner Thies und die Poggenhagener Ortsvorsteherin Ulrike Frey.

Erstmals dabei ist der 46-jährige Stefan Weber aus Kathrinhagen, der sich seit drei Jahren aktiv in die Arbeit der SPD einbringt und das Erbe von Manfred Spenner antreten möchte. Ute Frielink-Markmann wird in Hattendorf auf „Stimmenfang“ gehen und Torben Stemme in Bernsen. Wolfgang Ulbrich aus Antendorf geht für den bisherigen Fraktionsvorsitzenden der SPD, Hans-Jürgen Bethge ins „Rennen“, der sich aus der aktuellen politischen Arbeit zurückziehen möchte. Ein neues Gesicht auf der politischen Bühne ist auch Roberto Alessandro aus Rolfshagen, obwohl der ledige 34-jährige Bankkaufmann schon seit fünf Jahren Mitglied in der SPD ist. Jürgen Tegtmeier aus Escher und Manuel Mühlhausen aus Rehren bewerben sich ebenfalls zum ersten Mal. Der 48-jährige Gemeindejugend-Feuerwehrwart und der 27-jährige technische Betriebswirt wollen sich im Wahlkampf vornehmlich um die Jungwähler kümmern. Dies wird auch Jan-Hendryk Willers aus Rolfshagen machen, denn der noch 17-jährige Gymnasiast ist der jüngste SPD-Kandidat, der sich um einen Sitz im Gemeinderat bewirbt. (…)

Quelle: Schaumburger Zeitung vom 07.07.2011