Allgemeines

Beete im Schäferhof: „Das sieht hier ganz schlimm aus“

SPD besichtigt Schäferhof in Rehren

SPD besichtigt Schäferhof in Rehren

Rehren/Rannenberg (la). Ihren letzten Ortsspaziergang für dieses Jahr haben die Vorstandsmitglieder der SPD Auetal am Samstag in Rehren und Rannenberg unternommen. In Rehren trafen sie sich mit Ortsvorsteherin Imke McGinty, die acht Punkte auf ihrer Wunschliste hatte. Zunächst ging es in den Schäferhof. Dort zeigte die Ortsvorsteherin die Beete an den Straßenrändern, die ursprünglich mit Rosen und Bodendeckern bepflanzt wurden, jetzt aber in einem katastrophalen Zustand sind. „Hier wird nichts gepflegt und somit steht das Unkraut dicht und hoch und die eigentliche Bepflanzung ist nicht mehr zu erkennen. Das sieht ganz schlimm aus“, stellte Imke McGinty fest. Der Bauhof habe nicht die Zeit und das notwendige Personal, um hier regelmäßig die Beete zu pflegen, sagte der Vorsitzende der SPD und Bauhofleiter, Manfred Spenner. McGinty schlug vor, in die Beete Rasen einzusäen, um die Flächen pflegeleichter zu gestalten oder sie zurückzubauen und etwa Parkflächen davon zu machen.

„Das gleiche Problem haben wir in Antendorf und in fast allen anderen Auetaler Ortschaften. Da muss ein Gesamtkonzept her“, meinte Hans-Jürgen Bethge. Unverständnis gab es bei den SPD-Mitgliedern darüber, dass keiner der Anwohner, ausgenommen die Ortsvorsteherin, die ebenfalls im Schäferhof wohnt, die Pflege der Beete vor ihren Grundstücken übernimmt. „Hier stehen die schönsten Häuser und alle Gärten sind gepflegt. Mich würde es stören, wenn davor so ein Unkrautbeet wäre und ich würde es selbstverständlich mit in Schuss halten“, sagte Stefan Weber. Die Bereitschaft bestehe bei den Anwohnern aber nicht. „Ich habe schon oft Gespräche geführt“, stellte McGinty fest.

Weiter ging es zur „Steinbeeke“. Hier wies die Ortsvorsteherin auf den gefährlichen Schulweg hin, den die Kinder aus der „Steinbeeke“ und „Ortheide“ täglich gehen müssen. „Hier gibt es keinen Gehweg, die Straße ist schmal und der Kreuzungsbereich für Kinder sehr gefährlich“, so McGinty. Schon vor Ort fanden die SPD-Mitglieder einen Lösungsvorschlag. In der Steinbeeke besitzt die Gemeinde ein Grundstück, über das ein Weg zur Schule angelegt werden könnte. Lediglich ein privater Grundstücksbesitzer müsste zustimmen und etwas von seiner Wiese abgeben. „Der Weg wäre optimal, denn es ist nicht weit bis zur Schule und die Kinder wären völlig von der Straße weg“, stellte Spenner fest. Natürlich müssten auch einige Laternen aufgestellt werden, aber große Kosten und Probleme könnte der Bau eines solchen Weges nicht machen.

Außerdem fragte die Ortsvorsteherin nach, ob die Befestigung der Aue, entlang der „Steinbeeke“ noch sicher sei. „Da passiert nichts. Das sind Eichenbalken, die die Straße stützen und die halten ewig“, meinte Spenner.

„Die Auestraße ist marode, aber das wissen wir ja alle und hoffen, dass sie vom Landkreis endlich saniert wird“, sagte McGinty auf dem weiteren Weg. Außerdem sei der Gehweg zu schmal für Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen. Auch das Geländer an der Auebrücke sei unansehnlich.

Auf dem Parkplatz hinter der Alten Molkerei endete der Spaziergang durch Rehren. Hier regte McGinty an, den Schotterparkplatz, der von vielen Pendlern genutzt wird, zu beleuchten. „Im Winter ist es hier stockdunkel und mich haben schon viele Bürger darauf angesprochen, ob man hier nicht eine Laterne aufstellen könnte“, so McGinty.

Noch einmal wies die Ortsvorsteherin auf die Verkehrssicherheit von Fußgängern, vor allem von Schulkindern, an der Kreuzung „Zum Horn“ hin. „Hier ist eine Fußgängerampel zwingend notwendig“, so McGinty. Spenner versprach, sich zu informieren, wie weit die Auswertung der letzten Verkehrszählung sei und ob mit einer Ampel zu rechnen sei.

Von Rehren aus fuhren die SPD-Mitglieder dann noch nach Rannenberg und wurden dort von Ortsvorsteher Heinrich Wente begrüßt. „Aktuell haben wir keine Forderungen, Rannenberg ist zufrieden“, stellte Wente fest. Er zeigte, neben dem Dorfgemeinschaftshaus, die beiden derzeitigen „Baustellen“, das Buswartehäuschen und den „Bullerborn“. Für das Wartehäuschen, das durch einen Verkehrsunfall zerstört wurde, ist eine Lösung gefunden. Es wird demnächst neu aufgebaut. Der Bereich Bullerborn allerdings weist erhebliche Straßenschäden durch den Starkregen von vor zwei Wochen auf. Auf einer Länge von etwa 70 Metern sind umfangreiche Reparaturmaßnahmen erforderlich.

Hier finden in Kürze Gespräche mit den Planern, der Baufirma und der Gemeinde statt, um langfristig Abhilfe zu schaffen.

Quelle: Schaumburger Zeitung vom 16.9.2010